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Donnerstag, 2. Mai 2013

Unser Körper -Stoffwechsel-


Der Stoffwechsel – auch Metabolismus genannt – bildet die Grundlage aller lebenswichtigen Vorgänge im Körper.



Wenn wir Nahrung zu uns nehmen, werden die Bestandteile der zugeführten Nährstoffe in den Zellen verstoffwechselt – also abgebaut, umgebaut und zu neuen Produkten aufgebaut. Das Wort Stoffwechsel wird häufig falsch verwendet, Stoffwechsel ist nicht dasselbe wie Verdauung.

Nahrung dient unserem Körper zur Energiegewinnung und als Baustoff.

Für jeden Prozess benötigt unser Körper Energie: Herzschlag, Atmung, Verdauung, etc. Selbst im Schlaf wird Energie verbraucht. Diese Energie bekommt unser Körper durch Nahrungsbestandteile.

Desweiteren muss unsere Ernähung benötigte Baustoffe liefern. In unserem Körper werden ununterbrochen Substanzen auf-, ab- und umgebaut.

Der Stoffwechsel wird in verschiedene Arten eingeteilt. Es gibt den Eiweißstoffwechsel oder Aminosäurestoffwechsel, den Kohlenhydratstoffwechsel, Fettstoffwechsel, Mineralstoffwechsel.
Im Zusammenhang mit Stoffwechsel hört man auch oft Begriffe wie Anabolismus und Katabolismus – beides sind Formen und Phasen des Metabolismus, also des Stoffwechsels.

Die hauptsächlichen Baustoffe sind Eiweiße (4 kcal/Gramm). Eiweiße versorgen unseren Körper mit Aminosäuren, die bei der Verdauung von Eiweißen entstehen. Über die Blutbahn gelangen diese in die Zellen und dienen dort einerseits der Energiegewinnung und andererseits werden sie zum Aufbau von Muskelzellen, Enzymen und Hormonen benötigt.

Kohlenhydrate (4 kcal/Gramm) werden bei der Verdauung in Einfachzucker zerlegt. Die entstandenen Zuckermoleküle gelangen über die Schleimhaut des Dünndarms ins Blut. Dort findet der eigentliche Stoffwechselprozess statt. Kohlenhydrate bzw. der daraus gebildete Zucker dient unserem Körper vor allem zur Energiegewinnung. Ballaststoffe sind unverdauliche Kohlenhydrate. Diese sind wichtige Sattmacher und unerläßlich für eine gesunde Darmfunktion.

Ein weiterer Energielieferant sind Fette (9 kcal/Gramm). Fette werden auch für die Bildung von Botenstoffen und Hormonen benötigt.

Im Mineralstoffwechsel werden unter anderem z. B. Phosphor und Kalzium zum Aufbau der Knochen bereitgestellt.

Wenn die Verwertung einzelner Nährstoffe nicht richtig funktioniert, sprechen wir von einer Stoffwechselstörung. Ein gestörter Stoffwechsel kann beispielsweise folgende Krankheiten nach sich ziehen: Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Herzstörungen, etc.

Es gibt Nährstoffe, die für unseren Körper essentiell sind. Diese braucht der Körper zum Leben, kann sie jedoch nicht selbst herstellen.

Aminosäuren aus Eiweißen: 
Valin, Methionin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tryptophan, Threonin und Lysin.

Fettsäuren:
Linolsäure und Linolensäure

Vitamine und Mineralstoffe

Kohlenhydrate sind nicht essentiell. Das heißt unser Körper kann sie selbst produzieren und sie müssen nicht über die Ernährung zugeführt werden.

Als Anabolismus bezeichnet man den Aufbau von Stoffen. Der Begriff Anabolismus wird oft mit dem Eiweißaufbau in Muskeln in Verbindung gebracht.

Als Katabolismus bezeichnet man den Abbau von Stoffen, von komplexen zu einfachen Substanzen.

1 Kommentar:

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